Jahresrückblick 2025:
ein Jahr voller eindrucksvollen Naturerfahrungen.
„Bäume blühen, weil sie es können – und nicht, weil sie müssen.“ (Zitat von Unbekannt)
Diese Worte begleiten mich bei meinem Jahresrückblick auf das vergangene Jahr 2025.
Während ich diese Zeilen schreibe, bin ich in Suriname, umgeben von einer Natur, die in ihrer Vielfalt und Unmittelbarkeit überwältigend ist. So blicke ich schweissüberströmt mit etwas Abstand auf das vergangene Jahr zurück.
Es war ein Jahr, das reich an Projekten, Begegnungen und reichhaltigen Erlebnissen war, geprägt von fachlicher Vertiefung, kreativer Zusammenarbeit und besonderen Naturerfahrungen. Im Jahr 2025 gab es auch einzelne Momente, die meine ganze Aufmerksamkeit erforderten.
Kreative Projekte und Publikationen
Frisch eingetroffen: Waldpoesie
Ein wichtiger Höhepunkt war die Realisierung eines Poesiebuchs, das ich gemeinsam mit vier Mitschreiberinnen umgesetzt habe: Fabienne Büchler, Carmen Rothmayr, Sibylle Rutishauser und Christine Spiri. Von der inhaltlichen Gestaltung über das Layout bis hin zum Druck entstand ein gemeinsames Werk, das für konzentriertes Arbeiten, wertschätzenden Austausch und eine wundervolle Kooperation steht.
Auch das Kinderbuch Charlie und warum die Schere geradeaus schwimmt, das ich zusammen mit Jacqueline Boitier, meiner überraschenden Co-Autorin neu aufgegleist habe, nahm in diesem Jahr eine sehr freudige Wendung. Das Buch befindet sich aktuell im Druck in Deutschland – ein wichtiger Schritt nach einer intensiven Phase der konzeptionellen und inhaltlichen Überarbeitung.
Ausbildung, Lernen und Unterrichten
Ein besonderes Anliegen meiner Arbeit ist die Ausbildung und Begleitung von Menschen zum Thema Shinrinyoku / Waldbaden und Achtsamkeit im Wald. Umso mehr erfüllt es mich mit Stolz, dass mehrere Teilnehmende in diesem Jahr erfolgreich das Zertifikat abgeschlossen haben und die EDSE-Methode nun eigenständig in ihre Praxis integrieren.
Die Ausbildungszeit war geprägt von Engagement, Lernbereitschaft und persönlichem Wachstum. Wie bei jedem intensiven Lernprozess gab es auch Phasen erhöhter Anspannung, insbesondere rund um die Zertifizierung. Diese Situationen erforderten Klarheit, Präsenz und eine sorgfältige Begleitung der Gruppe. Rückblickend haben sie zur Entwicklung und Reifung aller Beteiligten beigetragen, auch zu meiner persönlichen.
Berufliche Höhepunkte und Sichtbarkeit
Einblick in das Interview mit krautfidel Jenny Zuber
Im beruflichen Kontext durfte ich mehrere umfangreiche Firmenaufträge realisieren, darunter drei sehr grosse Mandate. Ergänzt wurde diese Arbeit durch Vorträge, meine Teilnahme an der Messe Kurs Natur sowie ein Interview für den Krautfidel Kongress zum Thema Wald.
Sehr gefreut hat mich zudem die Erwähnung als Partnerin des ersten Wartenberger Kongresses für Waldtherapie, die zeigt, wie stark sich das Feld weiter vernetzt und professionalisiert.
Naturerfahrungen mit Spannungsmomenten
Das eindrücklichste Erlebnis dieses Jahres war und ist meine Reise nach Suriname. Der lange Flug (9 Stunden ab Amsterdam) stellte für mich eine persönliche Herausforderung dar. Gleichzeitig eröffnete mir diese Reise eine neue Perspektive auf die Natur der Tropen. Intensive, bereichernde und teils überraschende Naturerfahrungen prägen mein momentanes Erleben.
Die Vielfalt der Tierwelt – von Äffchen über Reptilien, giftigen und ungiftigen Schlangen, Agutis, Termiten bis hin zu zahlreichen Vogelarten, das Ernten von Essbarem direkt aus dem Permakulturgarten sowie die unmittelbare Kraft von Landschaft und Klima sind für mich sehr eindrücklich. Das warme, feuchte Klima und der Tropenwald mit seiner Intensität an Farben, Formen, Geräuschen und Gerüchen ist überwältigend. Es erfordert auf jeden Fall meine besondere achtsame und sorgfältige Fortbewegung. Mir kommt hier meine Sensibilität und Wahrnehmung der Umwelt sehr gut entgegen und ich verstehe nun, warum dies Sinn macht. Die Sinne braucht es hier, um die Natur zu erkennen und erfahren.
Deutlich wird mir hier, dass Wald und Natur weltweit nicht dieselbe Bedeutung haben und ihr Stellenwert sehr unterschiedlich ist. Der Schutz des Waldes ist nicht selbstverständlich. Das Verständnis für seine ökologischen Wirkungen ist vielerorts noch begrenzt. Auch in Suriname wird weiterhin abgeholzt. Dies macht den Bedarf an Aufklärungs- und Sensibilisierungsarbeit sichtbar. Neben der grossen Dankbarkeit, diese Erfahrungen machen zu dürfen, ist diese Erkenntnis eine der nachdenklichsten meiner Reise.

















Hier ein paar Eindrücke aus Suriname
Neujahr werde ich also unter den Palmen verbringen, dem Twiiiitwiiii und den Brüllaffen zuhören, Moskitos abwehren und meine Erlebnisse filmisch und textlich erfassen. Wer mehr wissen möchte, abonniert den Newsletter. Dort berichte ich über persönliche Erlebnisse und Erfahrungen mit der Natur, zum Beispiel über die gerettete Fledermaus, die befreite Schlange oder die permanente feuchtwarme Umgebung – eine Herausforderung beim Wäsche trocknen.
Persönliche Momente
Im persönlichen Bereich brachte das Jahr einen Moment der tiefen Sorge wegen der Erkrankung meines 16jährigen Katers “Trüffel” mit sich. Diese Phase verlangte meine volle Aufmerksamkeit und ganze Zuversicht. Umso dankbarer bin ich, dass es ihm inzwischen wieder gut geht und er sich wieder knuddeln lässt.
Ausblick 2026
Mein Blick nach vorn wie immer konstruktiv und voller Vertrauen darauf, dass alles seine Richtigkeit hat:
Die nächste Ausbildung des Waldbaden Instituts Schweiz startet im Februar 2026. Zusätzlich ist eine weitere Ausbildung in Grächen geplant. Dort entsteht derzeit eine sehr wertvolle Zusammenarbeit mit wichtigen Vertretern der Tourismusangebote. Die Umsetzung ist zur Zeit noch in der Planungsphase. Ich bin selber schon ganz aufgeregt, wenn es konkret wird.
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Fazit
Rückblickend war dieses Jahr geprägt von Vielfalt und einer kontinuierlichen Weiterentwicklung. Viele Projekte und Ideen durfte ich erfolgreich umsetzen. Besonders dankbar bin ich für die Begegnungen mit Menschen, die die EDSE-Methode nicht nur verstanden, sondern auch begriffen haben und sie nun eigenständig weitertragen.
Vor diesem Hintergrund beantwortet sich auch die Frage, was ich 2026 anders machen würde: nichts. Die Erfahrungen dieses Jahres haben sich als stimmig erwiesen. Ich schreite schwitzend und voller Tatendrang ins kommende Jahr.




5 Kommentare zu «Was ich 2026 anders machen würde»
Liebe Zoe,
es war spannend deinen Jahresrückblick zu lesen und die vielen faszinierenden Bilder zu sehen. Beim Betrachten kam eine absolute innere Ruhe auf, die die Natur meist für mich hat. Dass ich dafür aber gar nicht in den Wald gehen musste war für mich ein neues und schönes Erlebnis.
Es tut gut am Ende des Jahres zu merken, dass es sich stimmig anfühlt und man nichts anders machen möchte, ich wünsche dir für 2026 weitere so schöne Erlebnisse
Ich danke dir, liebe Nicole für deinen tollen Kommentar!
Liebe Zoe, wie wundervoll! Was für ein schöner Artikel. Ich mag Deine Art zu schreiben sehr, Du bringst alles auf dem Punkt, das finde ich sehr angenehm zu lesen.
Dein Abenteuer finde ich faszinierend, ich fühle mit Dir – 9 Stunden im Flugzeug waren für mich auch nicht ohne! Ich wünsche Dir einen phänomenalen Start ins neue Jahr, mit Sonne und Natur sollte das gut gelingen, nicht wahr? 🙂
Und für Trüffel weiterhin alles Gute. Herzliche Grüße, Johanna
Liebe Johanna
Vielen lieben Dank für deine Worte. Zoë
Toller Jahresrückblick! Liebe Grüße aus Österreich, Anita